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Systemisches Coaching - Fit fürs Einzelcoaching (Teil 2)

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Das lernen Ihre Mitarbeiter:innen in unserem Online-Kurs

Im zweiten Teil der Ausbildung steht die professionelle Praxis im Vordergrund: Auftragsklärung im Dreiecksvertrag, Umgang mit schwierigen Klient:innen-Konstellationen und ethische Verantwortung im Coaching-Prozess. Teilnehmende erlernen eine vielseitige Toolbox inkl. systemischer Fragetechniken und Impact-Methoden – ideal für interne Coaches, HR-Business-Partner und Führungskräfte mit Beratungsaufgaben.

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Kursinhalte Systemisches Coaching - Fit fürs Einzelcoaching (Teil 2)

Auftragsklärung

Typen von Klient:innen

  • Das „Klient:innen-ABC“ zur ersten Einschätzung nutzen

  • Professionell mit „Besucher:innen“ (ohne eigenen Leidensdruck) umgehen

  • „Klagende“ Klient:innen zur Eigenverantwortung führen

  • Motivierte „Kund:innen“ bei der aktiven Veränderung begleiten

  • Die Dynamik mit dem „Co-Coach“ konstruktiv steuern

  • Die passende Interventionsstrategie für jeden Kliententyp wählen

Der Auftrag

  • Den Prozess vom vagen Anliegen zum klaren Auftrag moderieren

  • Verantwortlichkeiten zwischen Coach und Klient:in präzise klären

  • Die Besonderheiten triadischer Aufträge (Dreiecksverträge) berücksichtigen

  • Die Rolle als neutrale:r Moderator:in und Übersetzer:in einnehmen

  • Allparteilichkeit als professionelle Kernhaltung wahren

Vergiftete und verdeckte Aufträge

  • Merkmale und Gefahren vergifteter Aufträge frühzeitig erkennen

  • Souverän und professionell mit unethischen Aufträgen umgehen

  • Verdeckte Aufträge identifizieren und transparent machen

  • Auftragsklärung als Schutzinstrument für Coach und Klient:in nutzen

  • Klare Grenzen bei manipulativen Auftragskonstellationen setzen

Rahmenbedingungen

  • Den optimalen zeitlichen und örtlichen Rahmen festlegen

  • Unterstützungsmöglichkeiten zwischen den Sitzungen vereinbaren

  • Methoden zur laufenden Evaluierung in den Rahmen integrieren

  • Vertraulichkeit und Datenschutz rechtssicher gewährleisten

  • Honorarfragen, Zahlungsmodalitäten und Verträge professionell regeln


Psychologischer Vertrag

  • Die Bedeutung des psychologischen Vertrags für den Coaching-Erfolg verstehen

  • Einen fundierten Erwartungsabgleich zwischen beiden Parteien durchführen

  • Die Grundvoraussetzungen für die Zusammenarbeit gemeinsam definieren

  • Arbeitsweise und methodisches Vorgehen transparent machen

  • Eine SOLL-IST-Analyse zur Ausgangslage erstellen

  • Die „Chemie“ als Erfolgsfaktor prüfen und reflektieren

Ethik

Werte und Normen

  • Die Bedeutung von Werten und Normen im Coaching-Kontext verstehen

  • Die historische Entwicklung der Werte im Coaching überblicken

  • Den persönlichen Umgang mit eigenen Wertvorstellungen reflektieren

  • Die eigenen Werte bewusst identifizieren und als Handlungsgrundlage nutzen

  • Wertesysteme von Klient:innen vorurteilsfrei wahrnehmen

Ethik und berufliche Verantwortung

  • Den Begriff der Ethik fundiert definieren und abgrenzen

  • Ethik als unverzichtbares Fundament professioneller Arbeit begreifen

  • Den Ethik-Kodex als praktischen Leitfaden für die Praxis kennen

  • Ethisches Verhalten als methodische Kernkompetenz verankern

  • Die eigene berufliche Verantwortung gegenüber Klient:innen wahrnehmen

Ethik in der Beziehungs-Gestaltung

  • Ethische Grundlagen für eine tragfähige Arbeitsbeziehung schaffen

  • Verbindliche und ethisch saubere Vereinbarungen treffen

  • Vertrauen und Sicherheit durch integres Handeln fördern

  • Die eigene Präsenz als ethisches Instrument in der Interaktion nutzen

  • Anzeichen für Verletzungen der Beziehungs-Ethik erkennen und gegensteuern

Ethik in der Prozess-Gestaltung

  • Ethische Prinzipien konsequent in der Prozess-Steuerung anwenden

  • Durch aktives Zuhören den Klientenraum wertschätzend schützen

  • Bewusstheit fördern, ohne die Autonomie der Klient:innen zu verletzen

  • Entwicklungsschritte ethisch reflektiert unterstützen und begleiten

  • Souverän mit ethischen Dilemmata im Coaching-Alltag umgehen

Stolperfallen

Stolperfallen in der Prozess-Steuerung

  • Die Gefahr der Selbstüberschätzung kritisch reflektieren

  • Typische Fehler in der Auftragsklärung erkennen und vermeiden

  • Die Balance zwischen Technik- und Beziehungsorientierung wahren

  • Den gesamten Coaching-Prozess strukturiert im Blick behalten

  • Präventive Strategien gegen prozessuale Fehlsteuerungen entwickeln

Stolperfallen in der Sitzungs-Steuerung

  • Eine realistische zeitliche Planung für Sitzungen sicherstellen

  • Methodische Fehler in der unmittelbaren Sitzungsführung vermeiden

  • Die Gesprächsführung zielführend und klientenzentriert gestalten

  • Die eigene Präsenz als Wirkfaktor stabil halten

  • Sitzungen zur Qualitätssicherung systematisch reflektieren

Verlust der Metaposition

  • Die Bedeutung der Metaposition für die Coaching-Ethik verstehen

  • Die Übernahme der Denkweise des Coachee rechtzeitig bemerken

  • Tendenzen zur Parteinahme erkennen und neutralisieren

  • Die Suche nach Schuldigen durch lösungsorientierte Ansätze ersetzen

  • Den „Blick von außen“ als professionelle Distanz wahren

Verlust der Authentizität

  • Die eigene Authentizität als Coach bewahren und stärken

  • Spiegelungsprozesse im Coaching bewusst wahrnehmen

  • Projektionen identifizieren und professionell damit umgehen

  • Dynamiken von Übertragung und Gegenübertragung verstehen

  • Die professionelle Rolle klar von persönlichen Anteilen abgrenzen

Übernehmen der Retter:innenrolle

  • Die Rollen im Drama-Dreieck (Retter, Opfer, Verfolger) durchschauen

  • Typische „Spiel-Verläufe“ und deren psychologischen Gewinn erkennen

  • Die Übernahme der Retter:innenrolle im Coaching-Kontext vermeiden

  • Aus destruktiven Drama-Spielen professionell aussteigen

  • Klient:innen zur Eigenverantwortung und Selbsthilfe führen

Fragetechniken

Die Welt des Fragens

  • Die zentrale Bedeutung von Fragen als Coaching-Instrument erkennen

  • Die Wirkweise und Vorteile konstruktiven Fragens verstehen

  • Verschiedene Einsatzbereiche für gezielte Fragestellungen identifizieren

  • Fragen als Werkzeug zur Perspektivenerweiterung nutzen

  • Den Unterschied zwischen rein informativen und impulsgebenden Fragen kennen

Die systemische Haltung

  • Den Vorrang der inneren Haltung gegenüber der reinen Technik begreifen

  • Den systemischen Begriff und seine Relevanz für das Coaching definieren

  • Die grundlegenden systemischen Annahmen in die Praxis übertragen

  • Wechselwirkungen innerhalb von Systemen wahrnehmen und nutzen

  • Eine neutrale, neugierige und ressourcenorientierte Position einnehmen

Grundlegende Modelle

  • Die Beziehungsgestaltung als Basis für wirksames Fragen etablieren

  • Geschlossene und offene Fragen situationsgerecht anwenden

  • Den „Fragekompass“ zur Orientierung im Gespräch nutzen

  • Die rhetorische Wirkung verschiedener Frageformen einschätzen

  • Gesprächsdynamiken durch bewusste Fragenwahl steuern

Die systemische Fragemethode

  • Den Kontext und die Funktion systemischer Fragen verstehen

  • Die allgemeinen Merkmale und Wirkmechanismen dieser Methode beherrschen

  • Praktische Anwendungstipps für den Coaching-Alltag umsetzen

  • Die Kunst des „Nicht-Wissens“ als Fragestrategie integrieren

  • Den richtigen Zeitpunkt für systemische Interventionen wählen

Systemische Fragetechniken

  • Zirkuläre Fragen zur Aufdeckung von Beziehungsmustern einsetzen

  • Lösungsorientierte Fragen zur Aktivierung von Potenzialen nutzen

  • Skalierungsfragen zur Messbarkeit und Fortschrittskontrolle anwenden

  • Hypothetische Fragen und die „Wunderfrage“ als Visionswerkzeuge nutzen

  • Paradoxe Fragen und Vergleichsfragen zur Musterunterbrechung einbauen

Fragen-Allerlei

  • Reframing-Fragen zur Umdeutung von Problemen anwenden

  • Assoziierende und dissoziierende Fragen zur Steuerung der emotionalen Tiefe nutzen

  • Vergegenwärtigende Fragen und Biografiearbeit gezielt einsetzen

  • Souverän mit Fragen auf Widerstand reagieren

  • Den Mut zu unkonventionellen Abschlussfragen entwickeln

Die integrative Coaching Toolbox

Ansätze, Methoden und Tools

  • Den integrativen Ansatz als Verbindung verschiedener Schulen verstehen

  • Das Tool „Wasser der Identität“ zur Klärung des Selbstbildes nutzen

  • Mit dem „Fenster zum ICH“ die Selbst- und Fremdwahrnehmung abgleichen

  • Masken und Rollenmuster im Coaching-Prozess transparent machen

  • Die Methode des „Leeren Stuhls“ zur Klärung von Teilpersönlichkeiten einsetzen

  • Videoanalysen zur objektiven Reflexion von Verhalten nutzen

Impact-Techniken im Coaching

  • Die psychologischen Wirkmechanismen hinter Impact-Techniken begreifen

  • Den gezielten Einsatz von Objekten, Symbolen und Bildern beherrschen

  • Durch multisensorische Reize die emotionale Beteiligung erhöhen

  • Das Konzept des Embodiments (Wechselspiel Körper & Geist) verstehen

  • Körperorientierte Techniken zur Verankerung von Lösungen anwenden

  • Komplexe Sachverhalte durch „begreifbare“ Metaphern vereinfachen

Systemische Aufstellungsarbeit

  • Die Grundlagen und Merkmale systemischer Strukturaufstellungen kennen

  • Voraussetzungen und den idealtypischen Ablauf einer Aufstellung steuern

  • Das Systembrett zur Visualisierung komplexer Beziehungsgefüge nutzen

  • Lösungsaufstellungen zur Erprobung neuer Dynamiken durchführen

  • Das Tetralemma als Aufstellungstool bei Entscheidungsblockaden einsetzen

  • Räumliche Repräsentationen zur Gewinnung neuer Perspektiven nutzen

Coaching-Methoden für die Arbeit mit Gruppen

  • Die spezifischen Rahmenbedingungen für Gruppen-Settings sicherstellen

  • Rollenspiele als Lern- und Reflexionsraum professionell anleiten

  • Die Reflexionsarbeit innerhalb einer Gruppe moderieren und vertiefen

  • Konfliktspiele zur spielerischen Bearbeitung von Spannungen nutzen

  • Entscheidungsprozesse in Gruppen durch strukturierte Spiele begleiten

  • Gruppendynamische Prozesse erkennen und lösungsorientiert steuern

Sie fragen sich, wie man bei den BildungsWelten lernt?

Testen Sie einfach kostenlos und unverbindlich unsere Lernplattform!

Wandern im Wald

Die Reise in den bit BildungsWelten

1.

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Kursstart jederzeit!

Nach der Kursbuchung bekommen Ihre Mitarbeiter:innen von uns den Zugang zur Lernplattform und können jederzeit mit dem Kurs starten. Sie lernen ohne Stress mit ihrer eigenen Lerngeschwindigkeit und zeitlichen Ressourcen.

2.

Mix aus flexiblem Online-Lernen & persönlichem Tutoring

Unsere Kurse sind für das Selbststudium konzipiert, dieser Kurs wird von Live - Online Einheiten ergänzt. Unser Lernmaterial ist leicht verständlich aufgebaut. Damit Wissen auch nachhaltig gefestigt wird, wechseln sich Lern- und Übungsphasen ab. Auch nach Kursabschluss haben Teilnehmer:innen weiterhin Zugriff auf deine Lerninhalte. Über eine einfache Tutor-Funktion auf unserer Lernplattform können jederzeit Fragen zum Inhalt gestellt und Unterstützung geholt werden. Bei Bedarf können auch persönliche Coaching-Einheiten à 42 € dazugebucht werden.

3.

Online-Prüfung, Abschlussarbeit und -gespräch, BildungsWelten-Zertifikat

Sobald unsere Teilnehmer:innen alle Bestandteile der Ausbildung absolviert haben und sich sicher fühlen, können sie sich ihr Zertifikat holen! Die Prüfung sowie das Abschlussgespräch ist ortsunabhängig und findet online statt. Die Abschlussarbeit wird auf der Lernplattform hochgeladen. Wenn keine Prüfung absolviert wird, stellen wir eine Teilnahmebestätigung aus.

Das BildungsWelten-Zertifikat

Die bit BildungsWelten sind Ö-Cert und TÜV-zertifiziert. Wir achten bei unseren Online-Kursen streng auf Qualität und Aktualität. Deshalb bietet das BildungsWelten-Zertifikat einen echten beruflichen Mehrwert.

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Systemisches Coaching - Fit fürs Einzelcoaching (Teil 2)

Online-Kurs mit Zertifikat

Für Unternehmen gibt es verschiedene Möglichkeiten, sich Weiterbildungskosten Ihrer Mitarbeiter:innen fördern zu lassen. 

Lassen Sie sich dazu gerne von unseren Expert:innen beraten.

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Weitere Kurse
 

Systemisches Coaching - Fit fürs Teamcoaching (Teil 3)

Gewaltfreie Kommunikation

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