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Durch Lebenslanges Lernen: KI vom Jobkiller zum Berufssprungbrett

  • 11. März
  • 3 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 3. Apr.

Das Berufsleben wird schneller. Künstliche Intelligenz gilt als heiliger Gral der Arbeitseffizienz. Fest steht: KI wird unsere Jobs stark verändern. Gerade deshalb ist Lebenslanges Lernen wichtiger als je zuvor.



Eine alte Filmszene aktueller denn je


Für den Astronauten Dave Bowman ist es reine Routine. Auf seiner Reise zum Jupiter kommt es zu einem Außenbord-Einsatz. Business as usual. Wenn da nicht ein Bordcomputer namens HAL 9000 wäre. Der möchte Bowman nämlich nicht mehr ins Shuttle lassen. Der Grund: Der Astronaut und die KI liegen im Clinch. HAL hat Angst, abgedreht zu werden und betrachtet seinen menschlichen Kollegen als Bedrohung.


Keine Sorge, Bowman schafft es doch noch ins Raumschiff. Und was hier beschrieben wird, hat sich in der Realität so nicht zugetragen. Es handelt sich um eine der ikonischsten Szenen der Kinogeschichte, nämlich um die aus Stanley Kubricks Weltraumepos 2001: A Space Odyssey.  



Was hat Stanley Kubrick mit meinem Beruf zu tun?


Zeitsprung ins Jahr 2026: KI ist kein dystopisches Zukunftsszenario mehr, sondern Arbeitsrealität von Massen. Die Frage, wie stark KI Menschen in Berufen ersetzen werden, ist aktueller denn je.


  1. KI gilt in vielen Jobs als Gamechanger schlechthin. Trotzdem wird sie im Arbeitsalltag oft nur gestreift, das volle Potenzial selten ausgeschöpft. 


  2. Künstliche Intelligenz wird von vielen nach wie vor als Bedrohung des Arbeitsplatzes betrachtet. Gerade deshalb ist Lebenslanges Lernen so immens wichtig,


Wie real ist die Bedrohung wirklich?


Bin ich als Mensch im Beruf noch gut genug? Oder könnte ich schon bald durch neue Technologien ersetzt werden? Eine neue Studie der Uni Wien und der Ludwig-Maximilians-Universität in München zeichnet ein eher pessimistisches Bild: Weltweit überwiege die Einschätzung, dass KI mehr Arbeitsplätze vernichtet als schafft. 37.000 Menschen aus 38 Ländern wurden befragt. Studienautor Armin Granulo:  


Die Auswirkungen von KI auf den Arbeitsmarkt sind noch begrenzt. Unabhängig davon nehmen sie viele Menschen aber als Ersatz für menschliche Arbeit wahr.– Studienautor Armin Granulo

Spannend dazu auch eine Untersuchung des Consulting-Riesen McKinsey, der weltweit an die 40 Prozent der Arbeitsplätze in Gefahr sieht. Rein theoretisch zumindest. Die Anforderungen an Mitarbeitende, mit KI-Tools umgehen zu können, hätten sich binnen zwei Jahren jedenfalls versiebenfacht. 


Lebenslanges Lernen als Karriere-Boost


KI als neuer Jobkiller? Nicht unbedingt! Genau hier kommt das Konzept des Lebenslangen Lernens ins Spiel. KI beschleunigt zwar den sogenannten Halbwertszeit-Effekt unseres Wissens massiv. Heißt: Nach einer gewissen Zeit ist etwa die Hälfte dessen, was wir gelernt haben, schon wieder überholt. Der gekonnte Umgang mit KI kann aber gleichzeitig viele Türen öffnen. So wird „Lebenslanges Lernen zur Superkompetenz unserer Zeit“, wie es Dr. Yasmin Weiß formuliert, die zur Zukunft der Arbeit forscht. 


Mit der rasanten Entwicklung neuer Technologien erleben wir gerade eine historische Zäsur. Nie war es wichtiger, in kürzester Zeit das Richtige zur richtigen Zeit zu lernen. – Zukunftsforscherin Dr. Yasmin Weiß


Yasmin Weiß weiter:


KI wird nicht alle Menschen in allen Berufen ersetzen. Aber alle Menschen, die gekonnt mit KI umgehen, werden alle Menschen ersetzen, die es nicht tun.

Auch die Expert:innen von McKinsey glauben, dass Menschen im Berufsleben nach wie vor unverzichtbar bleiben.


57 Prozent der Arbeitsstunden in den USA sind technisch gesehen automatisierbar. Das muss jedoch nicht zu einem massiven Wegfall von Arbeitsplätzen führen, sondern vielmehr zu einer Neudefinition von Fähigkeiten sowie einer grundlegenden Veränderung der Arbeitswelt durch KI. – Studie McKinsey

Deine konkreten Vorteile durch Life Long Learning


Klare Statements. KI-Wissen, digitale Kompetenzen und das damit verbundene Lebenslange Lernen sind mittlerweile unverzichtbare Parts zahlreicher Job Descriptions. Die Vorteile von Life Long Learning liegen jedenfalls auf der Hand: 


  1. Berufschancen pushen: Die Arbeitswelt wandelt sich im Eiltempo. Neue Technologien und digitale Tools schießen wie die Pilze aus dem Boden. Jobs verändern sich fundamental. Wer offen für Weiterbildung ist, bleibt flexibel und kann sich leichter auf neue Aufgaben einstellen.


  2. Geistig fit bleiben: Wie im Fitnessstudio Muskeln trainiert werden, so gilt Lebenslanges Lernen als wahres Gehirn-Jogging, um mental fit zu bleiben. Wer sich immer wieder mit neuen Themen beschäftigt, hält seinen Geist wach, verbessert die Konzentrationsfähigkeit und beugt geistigem Abbau vor.


  3. Persönliche Entwicklung fördern. Lernen bedeutet nicht nur, sich massenweise berufliches Wissen reinzustopfen. Online-Kurse wie Achtsamkeit und Resilienz reduzieren Stress, NLP verbessert die Kommunikation, Diversity hilft bei der Arbeit in multikulturellen Teams. Life Long Learning kann auch helfen, die eigenen Talente zu entdecken und sie zu fördern.


  4. Förderung der Anpassungsfähigkeit: Durch ein breitgefächertes Skillset wird die Fähigkeit, sich schnell auf neue Situationen und Anforderungen einzustellen, verbessert. Das gilt nicht nur fürs Berufsleben, sondern auch für den privaten Bereich.

 



Von KI-Skepsis zur Berufschance


Der Astronaut Bowman hatte allen Grund, HAL 9000 zu misstrauen. Das gilt für heutige KI eigentlich nicht mehr. Einzige Voraussetzung: Man weiß, wie man sich im Zeitalter der KI weiterbildet. Genau deshalb ist uns Lebenslanges Lernen so wichtig. 


Mit unseren Online-Kursen möchten wir jedem Menschen ermöglichen, sein volles Potenzial zu entfalten. Und setzen dabei auf einen ausgewogenen Mix aus eigenverantwortlichem Selbstlernen in Online-Kursen kombiniert mit professionellen Tutoring. Neugierig geworden? Stöbere einfach durch unser umfangreiches Kursangebot oder lass dich kostenlos und unverbindlich beraten.


 
 
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